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Ein ehrgeiziger Abend… der Raum scheint mehr erzählen zu wollen, als das Halbdunkel preisgibt. Auch wenn man als Zuschauer passiv an der Peripherie der dunklen Lichterinsel sitzt, ist man mittendrin… Statt Namen gibt es hier Klänge. Statt Grabsteine ragen anonyme Lampenkugeln in die Höhe. Irrlichter im Dunkel; es ist ein Garten ohne Eden.

Marianne Mühlemann, Der Bund

Lorenz Hasler and sein Ensemble und die zauberhafte Sopranistin Gaëlle Méchaly interpretieren dieses Repertoire mit grosser Finesse…ein feinsinnig ausgewähltes und arragiertes Repertoire.

Olivier Meier, Berner Zeitung

Sehr speziell und ganz anderes dieser Konzertabend da er mit der traditionellen Form bricht und in einem alternativen Bühnenbild die Zuhörer direkt in intimer Art und Weise am Geschehen teilhaben lässt. … Die szenische Realisation von Stephan Grögler überzeugte und wurde dem nicht einfachen Thema so gerecht wie möglich, eine überzeugende, einzigartige Darbietung.

Damaris Oesch, Thuner Tagblatt Berner Zeitung

Wie bringt man Kunst in der Hölle auf die Bühne? Stephan Grögler ist das scheinbar Unmögliche gelungen: Man ist von ihrer Darbietung ergriffen, erschüttert, manchmal sogar hingerissen ... Im Gegensatz etwa zu Sobols «Ghetto» oder Polanskis «The Pianist» wird die rohe Gewalt nicht gezeigt. Die Andeutung aber hinterlässt tiefere Spuren.

François Lilienfelfd, Ensuite, Zeitschrift zu Kultur und Kunst/ April 2015

Anstelle eines brutalen Schocks wird zum Nachdenken angeregt und man spürt die Schönheit, die in dieser Musik enthalten ist. Sicherlich die schönste Hommage die wir, die Nachkriegszeitgenerationen den Opfern des Nazi Regimes erweisen können

François Lilienfelfd, Ensuite, Zeitschrift zu Kultur und Kunst/ April 2015

Zum Erstaunlichsten des Abends gehört, wie die Sängerin und ein schon jahrelang eingespieltes Ensemble – wohl durch unermüdliche Probenarbeit, aber insbesondere durch die künstlerische Reife aller Mitwirkenden – eine Einheit zu bilden vermögen

François Lilienfelfd, Ensuite, Zeitschrift zu Kultur und Kunst/ April 2015

Gaëlle Méchaly übernimmt auf unnachahmliche Weise die Rolle. Die Tiefe und Vielfalt der von ihr dargestellten Gefühlsäußerungen ist unbeschreiblich. Eine unglaublich modulationsfähige Stimme, vom Aufschrei bis zum gehauchtesten Pianissimo im abschliessenden Wiegenlied, vom Volkslied zum Kunstgesang. Die Künstlerin verfügt über ein ergreifendes mimisches Talent und eine Körperbeherrschung, die vom lockeren Tanz bis zur Erschöpfung Alles darstellen kann.

François Lilienfelfd, Ensuite, Zeitschrift zu Kultur und Kunst/ April 2015

Ein 90-minütiges Programm, welches unter die Haut geht. «Es geht unglaublich tief, diese Stimmung… » sagt ein Konzertbesucher. Und eine Frau ergänzt: «Es war wunderschön. Ich war sehr aufgewühlt, mir kamen fast die Tränen».

Matthias Haymoz, SRF Regionaljournal

Die atypische Hommage an die Môme Piaf der Tigerlilie. . . . Eine überraschend erfolgreiche Überraschung. Julie Cadilhac, BSC News

Julie Cadilhac, BSC News

Die ganze Intelligenz des Programms liegt in der Wahl der Melodien, die kindlich wirken, aber für einige eine unglaubliche Tieffe haben. Hervorzuheben ist auch Stephan Gröglers geniale Inszenierung, die auf der schmalen Linie zwischen Arglosigkeit und Bosheit spielt. . . . Eine Show, die Kinder in die Lyrik und die französische Melodie einführt, indem sie ihnen eine hohe Qualität der Interpretation und ein intelligentes Theater bietet, in dem wir manchmal « schräg » lachen, wie die Erwachsenen!

LA LETTRE DU MUSICIEN

Eine talentierte fantasievolle Laune, dringend applaudieren. . . TTT Bravo

Télérama

Gaëlle Méchaly hat den besten Weg gewählt, um die Phantasie von Kindern zu beleben, ohne Schulanimationen zu machen, so wie sie weiß, wie man das Kind spielt, so hat sie keinen Zweifel daran, dass sich Kinder wie Erwachsene verhalten können. . . .

LE MONDE

Ein Muss in Paris. . . . ein Favorit

Figaroscope

Sie interpretieren ein klassisches Repertoire und verbinden es mit verblüffender Geschicklichkeit mit Humor und Komödie

Pariscope

Gaëlle Méchaly trägt nicht nur einen warmen und « kuscheligen » Sopran bei, sie beugt sich auch dem Wunsch des Regisseurs in der Spannung nie nachzulassen und so eine Nummer nach der anderen wie aus der Wundertüte herzuzaubern.

ANACLASE

Gaëlle Mechaly (Gesang) und Ezequiel Spucches (Klavier) haben Spaß wie Kinder, laufen, springen, verkleiden sich, spielen vierhädig… Sie können nicht still sitzen! Die Musik wird so zum Vorwand für ein permanentes Spiel zwischen zwei Komplizen.

LAMUSE

Die kühne Herausforderung, den Schönberg von 1912 mit den Berliner Nächten der 1930er Jahre zu verbinden, beeindruckt mit der Nähe, nicht der Verwandtschaft : eine Nähe, der beiden Seiten derselben Nacht. . . . Von der Seite, von der aus man das Theaterfoyer betritt, warten die Zuschauer, im Treppenhaus. . . . Zylinder, schwarzer Hosenanzug, Julia Migenes erscheint und spielt einige der beliebtesten Lieder des Berliner Kabaretts der 1930er Jahre, darunter die Revue Alles Schwindel.

Jean-Marc Proust, OPERA MAGAZINE JANVIER 2015

Das Publikum wird dann in den Saal geladen, wo sich einige Zuschauer auf der Bühne befinden und sich gegenüber sitzen, um die Nähe und Intimität des Kabaretts besser wiederherzustellen. An der Vorderseite der Bühne, die stark angehoben ist, um eine Schräge zu bilden, ein komplexes Lichtspiel als Kulisse. Lichter auf Stäben die wie ein Pfad angeordnet sind. Auf diesen flimmern Lichtkugeln die sich interaktiv auf die Stimme reagierend ein und aus schalten.

Jean-Marc Proust, OPERA MAGAZINE JANVIER 2015

Diese Lichter erinnern natürlich an Sterne, aber auch, wenn es dunkel wird, durch ihre schwebenden Rundungen, an Fischeier, die zwischen zwei Gewässern treiben, was die nächtliche Eigenartigkeit noch unterstreicht. . . . Einige Noten erwecken die glühenden Erinnerungen an den mythischen blauen Engel. . . . das Licht ist dann warm, mit fast aggressiven Rot. Die Solistin sorgt perfekt für das hohe Verb des Review-Leaders. . .

Jean-Marc Proust, OPERA MAGAZINE JANVIER 2015

Der Erfolg dieses Pierrot Lunaire, liegt in Julia Migenes' Performance, ihrer strahlenden Präsenz sowohl in Schonbergs Musik als auch im Kabarettlied. . . . in der interprétation des Swiss Global Chamber Ensembles und in Stephan Gröglers Inszenierung und szenografischem fantastischem « Wahnsinn ».

Denise de Œuninck, Le Quotidien Jurassien, Neuchâtel

Stephan Gröglers sehr wirkungsvolle Inszenierung in einem schönen Bühnenbild und seinen intimen Lichtstimmungen ermöglichte es der exzellenten Sopranistin Gaëlle Méchaly, jeden Zuschauer fast individuell anzusprechen, als ob sie ihm eine Geschichte erzählen würde. Ihre reine ausdrucksstarke Stimme führte uns ins Zentrum einer ungewöhnlichen Reise in die Länder der biblischen Vorfahren. . . Es gibt tausend poetische und intime Schätze in dieser Produktion, schöne Bilder voller Farben von Emotione

Le Télégramme, Bretagne

Ob vielfarbig oder erdig, ätherisch oder opulent, die Musik von dem « Musik-Goldwäscher » des Globus Thierry Pécou scheint den Hörer zu ermutigt, sich an seine Wurzeln und die Natur die ihn umgibt zu erinnern.

Diapason

Sefarad hat die vielen Zuhörer, die sich im Théâtre de Cornouailles versammelt haben, überzeugt. . . All diese Melodien von unbestreitbarem Charme inspirierten den Komponisten Thierry Pérou. . . Alles ließ uns in eine warme Welt eintauchen, in der Aramäisch und Arabisch gesprochen wurden, und diese melodiöse Sprache mit manchmal rockigen Akzenten, die aus einer Mischung von Kulturen bestand.

Le Télégramme, Bretagne

Die Sängerin nutzt die ganze Bandbreite der Gefühle, indem sie ein vertrautes Repertoire durchquert und den Zuschauer in einen mythischen Orient führt. Durch die Mischung dieses zeitgenössischen Dekors mit Liedern aus einer alten Tradition wollte der Regisseur vermeiden, das Publikum in deffinierbare theatralische Formen einzubinden, um es ihnen zu ermöglichen, selber die Freude am Teilen und dem Reichtum der kulturellen Mischung zu spüren. . . . Ein bewegendes Erlebnis, zwischen Freude und Mela

MAGOPERA, Reims

Thierry Pécou ist ein Komponist für zeitgenössische Musik. Eine Weltreisender und nicht einer, der sich im Elfenbeinturm einsperrt

JAZZMAN

Packend , umwerfend, direkt … die Regie der« Weissen Rose » bewegt tief und stark und bestätigt die Qualitäten des Regisseurs Stephan Grögler der wie immer der Verführung der Oberflächlichkeit und billigen Effekten widersteht.

Le Progrès

Intensive Emotion und umwerfende Schönheit… der Regisseur arbeitet mit Eifachheit und Innerlichkeit was sich auch durch den Aufführungsort und Geschehen aufdrängt.

Le Figaro

Der szenische Arbeit erweist sich als bewundernswert, da sie die Zuschauer in ein Gefühl der Unterdrückung und Qualen versetzt, ein Gefühl, das die beiden Protagonisten teilen. Ein einziger Raum, der vom Regisseur selbst entworfen wurde, ist auf einen einfachen Lehmboden reduziert, der durch eine hohe Betonwand abgeschlossen wird. Das triefende Wasser punktiert das Kommen und Gehen der beiden Charaktere in diesem geschlossenen Universum, der nach Tod schwitzt riecht.

opera.net

In dieser symbolischen Inszenierung von Stephan Grögler berühren die beiden Sänger und machen uns an dem Schicksal teilhaben, das die jungen zu Tode verurteilten Widerstandskämpfer durchlebt haben.

Le Monde

Weit entfernt von der Überschwenglichkeit der traditionellen Oper. Der Regisseur hat uns das Werk in seiner schlichten und respektvollen Arbeit äusserst nah gebracht.

L’événement Lyon

Ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles Bild und subtile Lichtstimmungen ermöglichen traumhafte Ausflüchte aus diesem erstickenden Universum, die Zelle wird plötzlich zu einem Wald, einem Bergpfad oder einem fernen Horizont, ein intelligentes visuelles Äquivalent zur Lyrik bestimmter Textstellen. Sehr stark überzeugen die beiden Sänger durch ihre Jugend und körperliche Glaubwürdigkeit, ihr unermüdliches emotionales Engagement und ihre technische Meisterschaft. Ein Abend von hoher Qualität

Magazine Opéra

Und dieser gesprochene und gesungene Text wird von nur zwei Darstellern getragen. Aber was für Darsteller! Die Sopranistin Elizabeth Bailey trägt Sophies Qualen mit glühender Intensität. Der Bariton Armando Noguera gibt Hans' Schicksal die ganze Tieffe. Ihre Interpretation harmoniert in perfekter Symbiose mit der Musik und vermittelt eine unglaubliche Emotion. Didier Henrys Arbeit von Licht und Schatten umranken Stephan Gröglers Szenografie perfekt.

Ouest France